Christian Rohlfs (1849 bis 1938)

Kunstgeschichtliche Einteilung in bestimmte Perioden:

Die Akademiezeit in Weimar von 1870 bis 1900:

Seine erstaunliche Entwicklung fing an mit Werken in Öl, die wie Fotos wirkten. Gefördert von seinem Arzt, begann er 1870 ein Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar. 1900 lernte er den Kunstmäzen und Sammler Karl Ernst Osthaus kennen, der sein Leben entscheidend beeinflusste und ihn sein Leben lang unterstützte. Schon ein Jahr später siedelte Rohlfs nach Hagen um.
DIE AKADEMIEZEIT in Weimar

Die experimentelle Zeit von 1901 bis 1914:

Christian Rohlfs experimentierte sein Leben lang mit Farbe, Form und Materialien. Er wurde von Künstlerkollegen inspiriert und erhielt immer neue Anregungen für seine künstlerische Entwicklung. Nach seinen Ausflügen in den Naturalismus und Impressionismus wandte er sich der expressiven Seite der Kunst zu.
DIE EXPERIMENTELLE ZEIT

Die reife Zeit von 1915 bis 1926:

Die Zeit seit 1915 bezeichnet man bei Christian Rohlfs als Phase der Reife. Tiefe Erschütterung über den Ausbruch des 1. Weltkrieges und die damit verbundenen Gefühle bestimmen nun sein Werk. So stammten seine Themen nun vorwiegend der Bibel. Er malte jetzt weniger in Öl sondern häufiger in wärmeren Aquarellen, bei denen die dunkleren Töne vorherrschen. Architektur, Landschaften und Ansichten von Städten bildeten jetzt einen Schwerpunkt. Die Farbe wird zum bestimmenden Element des kraftvollen Ausdrucks seiner Arbeit. Die sogenannte reife Zeit reicht bis 1926, sein Spätwerk beginnt 1927.
DIE REIFE ZEIT

Das Spätwerk von 1927 bis 1938:

Als Spätwerk bezeichnet man das reiche Alterswerk des Künstlers. Sein Weg führte ihn vom Realismus und Impressionismus über den Expressionismus zu einem individuellen Altersstil, der sich jeglicher summarischen Etikettierung entzieht. Vor allem im letzten Lebensjahrzehnt wusste Rohlfs seine Ausdrucksmittel auf bewundernswerte Weise noch einmal zu steigern, so dass das Spätwerk die künstlerische Quintessenz seines langen Malerlebens darstellt. Mit größter Sicherheit, Eigenständigkeit und künstlerischer Freiheit entwirft der Maler in dieser Zeit insbesondere Blumen und Landschaften von gesteigerter Farbintensität.
SPÄTWERK

Dank an Prof. Dr. Vogt

Die Gemeinde Groß Niendorf dankt Herrn Prof. Dr. Vogt von der Kulturstiftung Ruhr, der es uns ermöglichte, die Kunstwerke von Christian Rohlfs auf der Webseite seiner Heimatgemeinde abzubilden. (Holger Bischoff)

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Rechtliche Hinweise

Die Webseite wurde 2001 für Groß Niendorf entworfen und online gestellt. Die Gemeinde betrachtet sie als offizielle Webseite ihres Dorfes. - Alle Fotos dienen nur Informationzwecken und werden nicht gewerblich genutzt.

Holger Bischoff

 

Unser Wappen

Wappen

Wappenbeschreibung

In Silber ein blauer Wellenbalken und Bauernhaus mit Pferdeköpfen, roter Mauer und Fachwerk. Darunter ein Birkhahn mit schwarzem Gefieder, silbernen Schwanzfedern und roter Kopfzeichnung.

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