Fracking? Nein, danke!

Bundesrat stimmt für ein Verbot von unkonventionellem Fracking

Hamburg (bau) - Der Bundesrat hat am 8. Mai 2015 die Gesetzentwürfe der Bundesregierung zum Fracking in einem ersten Durchgang beraten und die Auflagen verschärft. Wichtigster Punkt ist das Votum für ein generelles Verbot des unkonventionellen Frackings, also der wenig erforschten Erdgasförderung in oberflächennahen Schiefergesteinsschichten. Wenn der Bundestag der Stellungnahme folgt, würde das das faktische Aus aller möglichen Pläne für unkonventionelles Fracking auf Hamburger Gebiet und Umgebung bedeuten.

Weiterhin erlaubt bleiben soll das seit Jahrzehnten in Deutschland eingesetzte konventionelle Fracking in sehr tiefen Gesteinsschichten. Bei den heutigen Beratungen ging es um einen Gesetzentwurf zur Regelung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften sowie um einen Entwurf zur Ausdehnung der Bergschadenshaftung.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, erklärt zu den Beschlüssen der Länderkammer: "Der Bundesrat hat sich heute in Sachen Fracking klar für den Schutz von Umwelt und Trinkwasser ausgesprochen. Das unkonventionelle Fracking soll generell verboten werden, das ist eine erfreulich deutliche Position der Bundesländer. Die weitreichenden Einschränkungen für die umstrittene Methode der Erdgasförderung würden für Hamburg bedeuten, dass es in der Hansestadt faktisch kein unkonventionelles Fracking geben wird. Dies ist ein klares Votum der Länder für die Beratungen und den Beschluss des Gesetzes im Bundestag."

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