Groß Niendorf - unser schönes Dorf in Schleswig-Holstein


Segeberger Zeitung

Sexy Deerns kamen gut an (28.03.2001)

Buntes Programm in Groß Niendorf lockte an zwei Tagen jeweils 120 Besucher an

Groß Niendorf (nv) Jahr für Jahr stellen die Groß Niendorfer einen Dorfabend und einen Dorfnachmittag auf die Beine. Das sei schon etwas Besonderes, hob Bürgermeister Hans-Heinrich Meins hervor. Damit nicht genug: Nachbarn erfreuen ihre Nachbarn mit plattdeutschem Theater. Diesmal hatte die Schar der Laienschauspieler das deftige Stück "Twintig Deerns för Stüüermann Behrens" einstudiert. Der Saal in Rickerts Gasthof war mit jeweils 120 Leuten gefüllt. Der Feuerwehrmusikzug Leezen begrüßte die Gäste mit munteren Weisen, und der Gemischte Chor sang unter der Leitung von Claus Scheel fröhliche Lieder.

Dann öffnete sich der Vorhang für Containerschiffkapitän Eduard Mertens (Fiete Hamburg). Der hat Probleme mit seinem Steuermann Jochen Behrens (Stefan Kröger) und möchte ihn unter der Haube sehen. Auf dessen Heiratsanzeige melden sich 20 Frauen.

Als "sexy Dockschwalben" erscheinen Jette (Heidlind Meins) und Appelkööm-Nelly (Dörte Bruhn) und greifen sich gleich den Kapitän. Der sorgt sich um die Disziplin an Bord und stellt eine "Weiberwache" an die Gangway. Zu spät, die neue Funkerin Elke de Buhr (Beate Eichler-Greve) ist schon an Bord, um anzuheuern. Steward Kalli Jäkel (Dirk Bröcker) und Lucie Mertens (Andrea Spiwek-Viebke) sorgen für weitere Verwirrung, die sich aber in einem Happyend auflöst.

Lang anhaltender Applaus belohnte eine überzeugende Vorstellung. Der galt auch den Technikern Dirk Bröcker, Frank Mandelkow und Toseggersch Irmtraud Hamburg.

Kulturausschussvorsitzende Marita Wagner hatte ein Sparschwein aufgestellt. Darin sammelten sich 780 Mark; die eine Hälfte davon bekommt der Ortsverband Leezen im Sozialverband, die andere ist für die Verschönerung des Spielplatzes bestimmt.

Bürgermeister Hans-Heinrich Meins zeichnete Joachim Hildebrandt und Horst Lilienthal für 40-jährigen Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold aus. Norbert Klopsch bekam für 25 Jahre das Brandschutzehrenzeichen in Silber.

Silke und Klaus Rickert hatten die Bühne kostenlos für die Theaterproben zur Verfügung gestellt.

Artikel in der Segeberger Zeitung am 28.03.2001

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Holger Bischoff

 

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