Segeberger Zeitung

Groß Niendorfer feierten gleich drei Mal hintereinander (27.03.2006)

Groß Niendorf (mtr) - Viel gelacht wurde in Rickerts Gasthof. Zum 25. Mal hatte die Gemeinde zu Dorfabenden eingeladen. Wegen der großen Nachfrage präsentierte die Theatergruppe Groß Niendorf am Wochenende gleich drei Mal das plattdeutsche Stück "Snieder Nörig". Alle Vorstellungen waren ausverkauft. Außerdem wurde einige Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

Der Dorfabend wird seit 25 Jahren gefeiert. "In den ersten drei Jahren waren noch keine Theaterspieler aufgetreten", erinnerte Friedrich Hamburg, der bereits zum 17. Mal die Leitung inne hatte. Noch länger ist nur noch Heidlind Meins dabei.

Zu den Dorfabenden gehörten früher auch Auftritte des Gemischten Chors, der Flötengruppe, Einzelvorträge und Sketche. Schon bald reichte der Platz in der Gaststätte Rickert nicht mehr aus, um mit einer Veranstaltung alle Besucher aufzunehmen. Deshalb wird seit vielen Jahren das Programm am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen wiederholt. Im vergangenen Jahr hatten die Plätze dennoch nicht gereicht. Deshalb wurde im Jubiläumsjahr das plattdeutsche Stück auch noch am Sonnabend gezeigt. Der Feuerwehrmusikzug Leezen, bei dem auch einige Groß Niendorfer mitwirken, sorgte mit Blasmusik für die passende Einstimmung.

Die Lachmuskeln der jeweils rund 80 Gäste wurden arg strapaziert. Die verzwickten Machenschaften in dem Klassiker von Paul Schurek wurden mit großem Schwung auf der engen Bühne dargestellt. Die Hobbyschauspieler überzeugten mit starkem Mienenspiel und viel Humor. Friedrich Hamburg war der geizige Schneider Nörig, der seine junge Tochter Anna (Dörte Bruhn) an den Nachbarn Krischan Krup (Klaus Wagner) verheiraten wollte. Anna ist mit dieser Idee gar nicht einverstanden, denn sie ist mit Schlosser Hannes (Stefan Kröger) liiert. Der Snieder beschließt, Krups Schwester Amanda (Heidlind Meins) zu heiraten und bemerkt dabei nicht, dass das berechnende Geschwisterpaar es nur auf seinen Sparstrumpf abgesehen hat und mit seinem baldigen Ableben rechnet. Der Trubel nimmt seinen Lauf. Damit die ganze Geschichte auch im Dorf bekannt wird, gibt es die "lebende Zeitung" Fru Meier (Andrea Spiwek-Vibke), die gern allen Bewohnern die Neuigkeiten erzählt. Zum Ensemble gehörten auch Nörigs Tochter Tine (Beate Eichler-Grewe) und ihr Mann Pann (Dirk Bröcker). Tosnackerin war Jessica Wrage.

Während des Dorfabends wurden verdiente Bürger geehrt. Beate Bartels arbeitet seit zehn Jahren im Vorstand des Kindervogelschießenvereins. Andrea Spiwek-Vibke (10 Jahre) und Stefan Kröger (13 Jahre) engagieren sich in der Theatergruppe. Klaus und Silke Rickert erhielten einen Geschenkgutschein für die Unterstützung der Theatergruppe, denn auf der Bühne ihrer Gastwirtschaft dürfen die Mimen kostenlos proben und aufführen.

Segeberger ZeitungArtikel in der Segeberger Zeitung am 27.03.2006

(aktuell bis 27.03.2006 - der Artikel wurde 1295 x aufgerufen)


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Holger Bischoff

 

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