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Groß Niendorf in der Presse

Infotafeln laden zum Besuch in die Natur der Leezener Au (07.08.2013)

Leezen (kf) - Enthüllten die neue Infotafel im Naturschutzgebiet Leezener Au-Niederung und Hangwälder: Michael Schlüter, Flurbereinigung LLUR, Claus Fahrenkrog, Verbandsvorsteher des Gewässerpflegeverbandes, Kreisnaturschutzbeauftragter Hans-Peter Sager, Dr. Thomas Holzhüter (LLUR Landschafts- und Gebietsschutz), Landesnaturschutzbeauftragter Dr. Holger Gerth, Landrätin Jutta Hartwieg und Projektleiterin Schrobach Stiftung Dr. Cordelia Wiebe. (Foto: kf)

Häufig wissen wir gar nicht, was wir Gutes vor der Nase haben“, sagte Landrätin Jutta Hartwieg bei einem Besuch in der 320 Hektar großen Leezener Au-Niederung, einem von insgesamt 17 Naturschutzgebieten im Kreis Segeberg.

Die fünf Kilometer lange Leezener Au verbindet den Neversdorfer See mit dem Mözener See. Sie ist umgeben von artenreichen Feuchtwiesen, die durch Begradigung der Leezener Au, durch Entwässerung und Nutzungsaufgabe jedoch bedroht waren. Schnellwüchsige Pflanzen wie Schilf, Flatterbinse, Brennnessel oder Rohrglanzgras verdrängten seltene Pflanzenarten. Eine gezielte Pflegebeweidung, die Alfons Petr aus Bad Oldesloe mit seinen derzeit neun robusten Wasserbüffeln betreibt, soll dies verhindern. Die anspruchslosen Tiere fressen sogar Diesteln und Brennnesseln, lassen jedoch die schützenswerten Pflanzen außer Acht. Außerdem seien die Hufe der Tiere unempfindlich gegenüber den feuchtmoorigen Böden.

Im Jahr 2005 startete die Kurt-und-Erika-Schrobach-Stiftung und der Gewässerpflegeverband Mözener Au ein gemeinsames Naturschutz- und Gewässerentwicklungsprojekt unter Berücksichtigung der Vorgaben der Europäischen Union. Ziel der Fauna-Flora Habitat (FHH)-Richtlinien sei es, die Lebensraumtypen und Arten zu erhalten und somit die biologische Vielfalt zu sichern.

Das Vorhaben wurde vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit Fördergeldern von 1,2 Millionen Euro unterstützt.

Vorbildlich und einvernehmlich sei ein vorangegangenes „Vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren“ von statten gegangen, das die Grundlage bildet und nach Ansicht des Kreisnaturschutzbeauftragten Hans-Peter Sager „Flurbereicherungsverfahren“ heißen sollte.

Nach acht Jahren trägt das Projekt, unter der Leitung von Dr. Cordelia Wiebe von der Schrobach-Stiftung, bereits Früchte. So wächst vereinzelt der seltene Schlangenknöterich und Wasservögeln wurde ein optimaler Lebensraum geschaffen. Besucher, die mit Fahrrad oder als Spaziergänger unterwegs sind, können das Naherholungsgebiet, das Bestandteil des europäischen ökologischen Netzes „Natura 2000“ ist, aufsuchen und sich auf den neu installierten Besucher-Informations-Tafeln (BIS) über die Pflanzen- und Tierwelt sowie weitere Besonderheiten des Feuchtgebiets informieren. Aus einer Box können sich Naturliebhaber vor Ort Flyer mit wissenswerten Texten und Bildern aus dem Gebiet nehmen.

Basses BlattArtikel im Wochenblatt Basses Blatt am 07.09.2013



Foto: hdb

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