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380-kV-Ostküstenleitung - TenneT meldet den Verfahrensstand Mai 2015

In Ostholstein wurden 2014 mehr als 500 Megawatt erneuerbare Energie in das Stromnetz eingespeist. Berechnungen haben ergeben, dass der Anteil der erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren auf rund 1.000 Megawatt ansteigen wird. Die Netzinfrastruktur im östlichen Schleswig-Holstein reicht für diese steigende Energie-Einspeisung nicht aus. Daher muss das Netz dringend ausgebaut werden. Im Netzentwicklungsplan (NEP) wurde deshalb der Ausbau der Ostküstenleitung vom Kreis Segeberg über Lübeck in den Raum Göhl durch die Bundesnetzagentur bestätigt.

TenneT hat Anfang des Jahres 2014 damit begonnen, raum- und umweltverträgliche Trassenkorridore in jedem der drei Abschnitte zu ermitteln. Mit Korridor ist dabei ein etwa 500 Meter breiter Bereich gemeint, in dem eine Leitung grundsätzlich verlaufen kann. Grundlage ist eine sogenannte Raumwiderstandsanalyse. Dabei wird untersucht, wo eine mögliche Leitungsführung in Konflikt mit der Nutzung eines Raumes oder mit Umweltbelangen steht. Neben Siedlungs- und Erholungsbereichen spielen dabei auch sensible Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser eine wichtige Rolle. Gleichzeitig werden Kultur, Natur und Landschaft berücksichtigt - z.B. Naturschutzflächen oder Vogelschutzgebiete.

Ebenso wichtig wie das rechtliche Planungsverfahren ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Vom Herbst 2014 bis zum April 2015 wurde das vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein initiierte Dialogverfahren für den Abschnitt Kreis Segeberg bis Raum Lübeck der Ostküstenleitung durchgeführt. Im Dialogverfahren will das Energiewendeministerium gemeinsam mit TenneT die Öffentlichkeit in allen Phasen des Projektes beteiligen. Gemeinsam mit den Bürgern, Gemeinden, Kreisen und Trägern öffentlicher Belange soll so der am besten geeignete Korridor für die neu zu errichtende Ostküstenleitung ermittelt werden.

Im Januar diesen Jahres wurden Bürger und Gemeinden auf neun Kommunalveranstaltungen über den ersten Abschnitt der Leitung informiert. Am 22.04.2015 fand in Bad Oldesloe die Ergebniskonferenz für den Abschnitt Kreis Segeberg bis Raum Lübeck statt. Dort wurde der Vorzugskorridor für diesen Abschnitt der Ostküstenleitung veröffentlicht, der maßgeblich entlang der alten 220-kV-Leitung führt. Im Anschluss folgt nun die Feinplanung mit der angestrebten Einreichung der Planfeststellungsunterlagen im zweiten Quartal des Jahres 2016.

Im März 2015 begann das Dialogverfahren für die Abschnitte Raum Lübeck bis Siems und Raum Lübeck bis Raum Göhl mit einer zweiten Auftaktkonferenz. Im Anschluss folgten Kommunalveranstaltungen, um die Bürger zu informieren. Die Ergebniskonferenz für diese Abschnitte wird am 13.07.2015 stattfinden. Direkt danach beginnt die Feinplanung für die Abschnitte.

(aktuell bis 13.07.2015 - der Artikel wurde 1668 x aufgerufen)


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Holger Bischoff

 

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