Segeberger Zeitung

"Bürger helfen drei Vereinen" von Harald Becker (19.11.2015)

Groß Niendorf - Nicht nur die Gemeinde, sondern auch Bürger unterstützen wichtige Einrichtungen im Dorf. Der Förderverein Groß Niendorf spendet auch im zweiten Jahr seines Bestehens. Profiteure sind diesmal Kindergarten, Landjugend und Feuerwehr. Für sie gibt es 1100 Euro.

"Die Gemeinde kann nicht alles Wünschenswerte finanzieren, deshalb wollen wir mit unseren Geldspenden helfen, Anschaffungen zu finanzieren", erklärte Norbert Klopsch während der Spendenübergabe. Klopsch ist Vorsitzender des 20 Mitglieder starken Fördcrvereins und ein ehemaliger Gemeindevertreter.

"Uns lagen drei Anträge vor. Im Vorstand haben wir dann die satzungsgemäße Verwendung überprüft und den drei Antragstellern jeweils eine Anschubfinanzierung gewährt."

Förderverein gibt 1100 Euro für Wehr, Landjugend und Kita

Der Kindergarten Rappelschnuten erhielt 400 Euro. Das Geld wird in den Kauf eines Wagens für die Krippenkinder investiert. "Damit können wird Kleinkinder auf Spaziergängen der Familiengruppe mitnehmen", erläuterte Alexandra Kickhöfer. stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte. Der Kinderwagen wird wohl rund 1400 Euro kosten. "Die Gemeinde wird die Differenz bezahlen", sagte Bürgermeister Claus Fahrenkrog zu.

Pauline Stöhr, Vorsitzende der Landjugend Groß Niendorf und Umgebung, erhielt 200 Euro. Der Club will einheitliche Kapuzen-Shirts mit Vereinslogo erwerben. Die Jugendlichen übernehmen einen Eigenanteil.

Über 500 Euro freuten sich die Jugendfeuerwehr und die aktive Wehr. "Damit wird ein Defibrillator, der bei Herzproblemen hilft, teilfinanziert", erklärte Wehrführer Christian Stöhr. "Die Restkosten von rund 800 Euro werden durch weitere Spenden gedeckt."

Der Förderverein habe sich zum Ziel gesetzt, mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden gemeindlichen Einrichtungen und gemeinnützigen Vereinen besonders in der Jugend- und Altenhilfe materiell und ideell unter die Arme zu greifen, erklärte Norbert Klopsch. Jedes Mitglied zahle 24 Euro im Jahr. Mit dem Geld würden nur Einzelprojekte gefördert. Sie müssen der Erziehung, der Bildung, dem Sport, der Kultur, dem Feuerschutz und der Unfallverhütung dienen. Der als gemeinnützig anerkannte Förderverein ist ehrenamtlich organisiert. Damit fallen so gut wie keine Verwaltungskosten an, stellte Norbert Klopsch heraus.

Foto (Harald Becker): Über finanzielle Unterstützung vom Förderverein Groß Niendorf, überreicht vom Vorsitzenden Norbert Klopsch (Mitte), freuten sich (von links) die stellvertretende Leiterin des Rappelschnuten-Kindergartens Alexandra Kickhöfer, Pauline Stöhr (Landjugend), Sven Wiedmann (Jugendfeuerwehr) und Christian Stöhr (Wehrführer).

Segeberger ZeitungArtikel von Harald Becker am 19. November 2015, mit freundlicher Genehmigung der Segeberger Zeitung

(aktuell bis 19.11.2015 - der Artikel wurde 2144 x aufgerufen)


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