Aktuelles

LGN wirft Groß Niendorfs Wählergemeinschaften Bereicherung vor

Jetzt hat es die LGN aber allen gezeigt: Im letzten Wurfzettel haben es die "Saubermänner mit den besseren Argumenten" endlich allen Groß Niendorfern erklärt, wie sie seit Jahrzehnten von den alteingesessenen Wählergemeinschaften AKPV, AWGN und GNUW abgezockt wurden und werden!
Dass man sich mit harten Bandagen für seine Ziele einsetzt, kann ich verstehen. Wenn man aber nicht bekommt, was man möchte, und einem die Argumente ausgehen, fängt man am besten an, mit Dreck zu werfen? Was die LGN aber zu vergessen scheint: Wer Andere mit Dreck bewirft, macht sich selbst die Hände schmutzig!
Die LGN fragt: "Geht es den anderen Wählergemeinschaften um die Abschaffung der Atomkraft und den Stopp des Klimawandels?"
Ja, richtig erkannt: Es geht den "anderen" Wählergemeinschaften - im Gegensatz zur LGN - um die Abschaffung der Atomkraft, um saubere Energie und so um den Stopp des Klimawandels!
Die LGN weiter: "Oder geht es in Wahrheit schlicht um Geld?"
Schon durch diese Fragestellung entsteht im Prinzip eine üble Nachrede oder sogar eine Verleumdung, die beide unter Strafe gestellt sind! Wenn man den Verdacht äußert, sollte man entweder Fakten (die es nicht gibt) auf den Tisch legen oder aber nicht nicht so feige sein, sich hinter einer Frage zu verstecken! Die LGN sollte sich lieber schämen, einer oder allen anderen Wählergemeinschaften unterschwellig zu vorzuwerfen, dass man sich an den Windrädern bereichern wolle!
Doch die LGN legt sogar nach: "Ist die Erhaltung der Wohn- und Lebensqualität in Groß Niendorf nicht wichtiger als Geld?"
Durch diese elegant nachgeschobene (Schein-)Frage wird die Unterstellung der Frage davor schlichtweg untermauert. Ob die LGN im Ernst glaubt, dass die Groß Niendorfer auf diesen miesen Trick hereinfallen!?!
Wenn es jemandem stets um die Erhaltung der Wohn- und Lebensqualität in Groß Niendorf gegangen ist, dann ALLEN etablierten Wählergemeinschaften. Ausgerechnet die LGN, bei der sich fast alles nur um die Windräder dreht, unterstellt uns das! Unterdessen versucht man jetzt, die rund 2000 Euro Kosten für die Bürgerbefragung auf den Steuerzahler - also auf den Groß Niendorfer - abzuwälzen! Lustig, oder?
Seit 1970 lebe ich in Groß Niendorf, seit 1986 sind wir mit unserer GNUW in der Gemeindevertretung. Ich weiß nicht, wie es vorher war, aber schon 1970 war Groß Niendorf eine "wohlhabende" Gemeinde ohne Schulden, wovon es in Schleswig-Holstein - ja sogar in der Bundesrepublik Deutschland - nur sehr wenige gibt!
Schon immer wurde in Groß Niendorf gut gewirtschaftet. Seit 1954 hat unser Dorf eine eigene Wasserversorgung, die für alle Bürger sehr preiswert Wasser zur Verfügung stellt. Das ist sehr wichtig in Zeiten, wo Wasser immer knapper und teurer wird! Unser Dorf bekam eine Kanalisation, als die meisten Dörfer noch Sickergruben hatten. Wir bauten 3 Regenwasserrückhaltebecken (der Natur und den Groß Niendorfern zuliebe in Form eines kleinen Sees mit Schilfzonen), damit das relativ saubere Oberflächenwasser nicht durch die Kläranlage laufen muss, was viel Abwassergebühren gekostet hätte und nicht umweltfreundlich ist.
Die Stromleitungen wurden unter die Erde gelegt. Die GNUW setzte sich dafür ein, dass in unserem Dorf bis heute nachts die Straßenlaternen leuchten. Um später die Kosten zu senken, gehörten wir zu den ersten Dörfern, die ihre Laternen auf LED umrüsten ließen. Als sich jetzt die Gelegenheit bot, griffen wir sofort zu: Groß Niendorf gehört zu den ersten abgelegenen Dörfern, das schnelles Internet über Glasfaserkabel besitzt.
Als die Landesregierung Schleswig-Holstein auf die Idee kam, Sitzungsgelder in den Gemeinden vorzuschreiben, waren wir es, die es wagten, sich aufzulehnen und der Aufforderung nicht Folge zu leisten! BIS HEUTE!
So ist es auch nicht verwunderlich, dass unsere Freiwillige Feuerwehr in Kürze ein neues Fahrzeug erhält, das Groß Niendorf bezahlen kann, weil - nach Meinung der LGN - die anderen Wählergemeinschaften die letzten Jahrzehnte nur ihr eigenes Geld im Auge hatten! Da musste erst die LGN kommen, um den Groß Niendorfern die Augen zu öffnen!?!
Weiter bemerkt die LGN in ihrem Pamphlet: "Übrigens: In der Politik geht es meistens nicht um Recht haben, sondern um die besseren Argumente."
Da hat die LGN ausnahmsweise Recht, aber noch wichtiger ist eines: Recht bekommen! In einer Demokratie stimmen gewählte Gemeindevertreter über ein Problem nach ausführlicher Diskussion ab und fassen einen Beschluss. Dieser Mehrheit beugt man sich und benimmt sich nicht wie ein ungezogenen Kind, dass seine Lutscher im Supermarkt nicht bekommen hat!

Groß Niendorf kann froh sein, dass es starke Wählergemeinschaften hat, so dass NIE eine Partei die Möglichkeit hatte, sich einzumischen oder gar die Geschicke zu bestimmen. Nur Groß Niendorfer wissen, was am besten für das Dorf ist. Da hat Parteipolitik bei uns nichts verloren.
So wurden Groß Niendorfs Geschicke gelenkt: Bis 1998 von der AKPV, von 1999 bis 2003 von AKPV und GNUW, von 2003 bis 2008 von der AKPV, von 2008 bis heute von AWGN und GNUW. Es gab in den Jahren manche heiße Debatte. Am Ende stand allerdings immer ein Kompromiss, der sehr oft einstimmig angenommen wurde, denn immer ging es um das Wohl der Groß Niendorfer!

Holger Bischoff
Mitbegründer der GNUW, Gemeindevertreter von 1986 bis 2005, Initiator und Gestalter für Groß Niendorfs Internet-Präsenz, die im vergangenen Monat von 44.724 Leuten besucht wurde, die sich 154.348 Seiten ansahen!

(aktuell bis 02.05.2018 - der Artikel wurde 1013 x aufgerufen)


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Rechtliche Hinweise

Die Webseite wurde von mir als Journalist im Jahr 2001 entworfen und online gestellt. Es bestand großer Bedarf an Informationen über den berühmten, im Dorf geborenen Maler Christian Rohlfs. Eine offizielle Webseite für Groß Niendorf war noch nicht in Sicht. Heute betrachtet die Gemeinde sie gern als offizielle Homepage des Dorfes. - Alle Fotos dienen nur Informationzwecken und werden nicht gewerblich genutzt.

Holger Bischoff

 

Unser Wappen

Wappen

Wappenbeschreibung

In Silber ein blauer Wellenbalken und Bauernhaus mit Pferdeköpfen, roter Mauer und Fachwerk. Darunter ein Birkhahn mit schwarzem Gefieder, silbernen Schwanzfedern und roter Kopfzeichnung.

Flagge

2017 erhielt Groß Niendorf eine eigene offizielle Flagge.

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